5 ganz leichte Tipps zum Ausmisten und Aufräumen, wenn man sich wie eine Schnecke fühlt

Es gibt Tage, da fällt mir das Ausmisten und Aufräumen sehr leicht. Da nehme ich einen Müllbeutel und trenne mich rasend schnell von Dingen, die ich entweder nicht mehr brauche oder die mir keine Freude bereiten, da wirble ich mit dem Staubsauger und Wischer durch die Wohnung und habe in Nullkommenix saubergemacht. Dann gibt es aber auch wieder diese Tage, wo nichts geht – was bei mir meistens gesundheitlich begründet ist. Im Moment habe ich allergisches Asthma und dann habe ich eher die Geschwindigkeit einer Schnecke. Trotzdem möchte ich auch in diesen Phasen nicht wieder im alten Chaos versinken. Hier sind fünf Tipps, wie man ganz leicht ausmisten und aufräumen kann, auch wenn man sich nicht 100%ig fit fühlt:

  1. Reklamesendungen gehören direkt in den Papierkorb!

    Überlege Dir, wo sich Deine Post bei Dir zu Hause ansammelt und stelle genau dort einen Papierkorb hin. Dann kannst Du ganz einfach die Reklamesendungen, Werbebriefe usw. dort hineinwerfen, ohne sie groß zu beachten. Das hilft auch, nicht auf Sonderangebote hereinzufallen, zu dem Thema kommt bald noch ein Blogbeitrag. 
Eine andere Möglichkeit ist natürlich, ein „Bitte keine Werbung“-Schild an den Briefkasten zu kleben, das schützt aber eher vor den Zetteln des örtlichen Pizzalieferservice als vor den Werbebriefen mit Deiner Adresse.
  2. Entferne heute 10 Teile aus Deinem Kleiderschrank
    „10 Teile?!“ höre ich Dich jetzt sagen. Aber das brauch doch ewig. Ganz ehrlich, das tut es nicht. Im Gegenteil, 10 Teile schafft man in 5 Minuten, selbst mit akutem Asthma. Ich hab es ausprobiert. 😉 
Wenn Du vor Deinem Kleiderschrank stehst, Schau einfach, was Du nicht länger anziehst, was Dir nicht mehr gefällt, oder was sogar kaputt ist. All das kann in die Kleidersammlung, so dass Du nicht nur Deinen Kleiderschrank entlastet hast, sondern sogar noch etwas Gutes getan hast.
  3. Verstaue Deine CDs und DVDs

    An diesem Thema sind wir gerade dran! Je nach Größe Deiner Sammlung geht das natürlich nicht an einem Tag, aber wir machen das Schritt für Schritt. Bei Amazon gibt es diese wunderbaren Aufbewahrungstaschen für 400 CDs (Affiliate-Link, Dich kostet es nichts extra, aber ich bekomme ein paar Cent von Amazon, was mir hilft, den Blog zu betreiben). Anstatt drei Regale voll mit den Silberscheiben zu haben, die auch noch vollstauben, wohnen sie jetzt in drei platzsparenden Taschen in einem Schrank. Die CDs, die wir behalten haben, habe ich zudem über iTunes digitalisiert und andere, die wir nicht mehr wollten, an Rebuy verkauft.
  4. Halte Oberflächen frei 

    Tische, die Küchentheke, Beistelltische – all diese flachen Oberflächen verleiten dazu, Dinge abzulegen wie Münzen, kleine Verpackungen, Taschentücher, diese kleinen Traubenzucker aus der Apotheke, die mein Sohnemann immer bekommt, und bei mir ganz arg Kassenzettel. Mittlerweile habe ich auf der Kommode im Schlafzimmer einen kleinen Papierkorb und eine hübsche Schale, wo ich all diese Dinge einfach reinwerfen kann. Trotzdem ist es ein täglicher Kampf, solche Oberflächen frei zu halten. Aber gib nicht auf, denn es wird mit jedem Tag einfacher!
  5. Lies die Zeitung oder die Zeitschrift zu Ende, dann wirf sie weg

    Zeitungen und Zeitschriften sind Dinge, die sich gerne auf irgendwelchen Stapeln zusammenrotten. Das beste, was Du tun kannst, ist sie zu Ende lesen und direkt in den Papiermüll zu tun. War ein interessantes Rezept drin? Dann reiße es heraus und lege es in Deine Rezeptbox – und wenn Du so etwas noch nicht hast, besorge Dir eine. 😉 Du hast einen Artikel gefunden, den Deine bessere Hälfte interessieren könnte? Reiß ihn raus und gib es ihr oder ihm. Oder noch besser: schau, ob der Artikel online verfügbar ist und schicke den Link. 
Ich brauche meine alten Zeitschriften dummerweise für meine Mixed Media Kunstprojekte wie Collagen. Deshalb habe ich ein Ablagekörbchen – eins! – in denen ich die aktuellen Zeitschriften sammle und diese dann, wenn das Körbchen voll ist, durchgehe und das, was ich für Collagen behalten möchte, kommt dann in mein Hängeregister für meine Kunstunterlagen. Wo ich gerade von meinem Computer zu dem Ablagekörbchen schaue, es wird mal wieder Zeit dafür!

Du siehst, es gibt immer irgendetwas, das man tun kann. Es muss ja nicht immer die aufwändige Ausmist-Aktion nach der KonMari-Methode sein, sondern es sind die vielen kleinen Schritte, die im Alltag helfen, das Chaos nicht zu groß werden zu lassen.